Brandschutzübung in der Fachklinik - Dickes Lob von der Feuerwehr

Zwei vermisste Personen und dichter Rauch auf Station 2: Dieses Szenario bot sich der Feuerwehr, als sie gestern Abend am Marienstift eintraf. Doch zum Glück handelte es sich um eine Übung.

Um 17.55 Uhr ging der Notruf in der Leitstelle ein: In der Fachklinik brennt es, hieß es. 30 Feuerwehrleute aus Arnstadt und Rudisleben rückten mit sechs Fahrzeugen an. Als die Retter ankamen, war die betroffene Station dicht vernebelt, doch bereits evakuiert: Alle 16 Patienten befanden sich sicher hinter den Brandschutztüren: Die diensthabenden Schwestern hatten flink gehandelt, Kolleginnen der umliegenden Stationen waren beigesprungen, hatten ihre eigenen Patienten vorsorglich ebenfalls in Sicherheit gebracht. "Wir haben regelmäßig Brandschutzschulungen, im Ernstfall muss das einfach sitzen - auch wenn man den am liebsten nicht erleben will", sagte Schwester Susann am nächsten Tag, als sich die erste Aufregung gelegt hatte. "Zum Glück war das nur eine Übung."

Einsatzleiter Jörg Dimitrovici war voll des Lobes über die Arbeit der Schwestern: "Es hat super funktioniert", sagte er. Um es seinen Feuerwehrleuten auch wirklich schwer zu machen, hatte er zwei vermeintlich verletzte Kollegen in Absprache mit der Klinikleitung in einem Zimmer postiert, das nicht über die Drehleiter erreichbar ist: Sie mussten durchs Treppenhaus und dort die Brandursache, in diesem Fall eine Nebelmaschine, die Wasserdampf spuckte, bekämpfen. Um 19 Uhr war der Einsatz beendet - und auf der Station zog langsam wieder Ruhe ein.

 

Foto: Schwester Beate und Schwester Susann (v.l.) meisterten die Brandschutzübung auf Station 2 mit Bravour.

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