Feierstunde für neu ernannte Stellvertretende Ärztliche Direktorin sowie Oberärzte
Ihre Werdegänge sind eng mit dem Marienstift verwoben, ihre Ernennung folgt der fachlichen wie menschlichen Kompetenz, die sie während ihrer Zeit in der Fachklinik für Orthopädie bewiesen haben. Am letzten Montag wurden Dr. med. Ulrike Lorenz als stellvertretende Ärztliche Direktorin sowie Markus Gruhn, Geschäftsführenden Oberarzt, und die ernannten Oberärzte Steffen End und Mirko Hoppe noch einmal ganz offiziell und feierlich im Beisein ihrer Kollegen und Familien in ihren neuen Funktionen begrüßt.
Mit würdigenden Worten zeichneten die Vorstände des Marienstifts Arnstadt, Petra Hegt und Prof. Dr. med. Maik Hoberg, den Werdegang der Kollegin und der Kollegen nach. Als „Bindeglied zwischen Mitarbeitenden und Klinikleitung“ schätzten beide die verlässliche Arbeit der neuen stellvertretenden Ärztlichen Direktorin Dr. med. Ulrike Lorenz. „Ihr tiefes medizinisches Wissen, ihre Bereitschaft, mit Engagement und innovativen Ideen die bestmögliche Lösung für die Patienten zu finden, zeichnen sie aus“, so die Vorstände. Insbesondere im Bereich der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie sowie der Rheumaorthopädie hat sie für das Marienstift eine große Strahlkraft, die sie zusammen mit Markus Gruhn, nun Geschäftsführendem Oberarzt, noch weiterentwickeln wird. Petra Hegt und Prof. Dr. med. Maik Hoberg schätzen beide Ärzte für die Bewältigung der auf sie zukommenden administrativen Aufgaben neben dem medizinischen Alltag als gut gerüstet.
OA Markus Gruhn, hoch spezialisiert sowohl in konservativen Behandlungsmethoden als auch in operativen Fähigkeiten, insbesondere in der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie sowie der Rheumaorthopädie, wird die politischen Vorgaben der Ambulantisierung im Haus eng begleiten. „Hierin wird er zunehmend seine Aufgaben sehen.“
Handwerklich ambitioniert und leidenschaftlich im Beruf, im Sinne der Patienten – so wurde OA Steffen End in der Feierstunde gewürdigt. Der Spezialist für Schulterchirurgie und Arthroskopie repräsentiert diese Bereiche im Marienstift „in herausragender Qualität und mit hoher Genauigkeit.“
OA Mirko Hoppe hat mit engagierter und intensiver Weiterbildung seinen Weg in der Endoprothetik beschritten und ist inzwischen mit der Weitergabe des fachlichen Wissens und der hohen Qualitätsstandards unseres Hauses auch an junge Kollegen betraut. Denn, so die Vorstände, „stetige Weiterbildung ist unerlässlich, um das hohe Niveau im medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Bereich zu halten. Dies steht für das gesamte Haus – und dafür steht jeder einzelne der hier beförderten Ärzte.“
"Es bleibt der Mensch, es bleibt die Erkrankung und das Ziel, diese zu behandeln“, sagen Prof. Dr. med. Maik Hoberg und Petra Hegt. „Sie alle bringen sich nicht nur mit Ihrem Verstand und medizinischem Handwerksgeschick ein, sondern Sie sind mit dem Herzen Orthopäden.“
Begriffe, die es mit Blick auf die Krankenhausreform de facto gar nicht mehr so gibt. So nahmen die Vorstände die Veranstaltung denn auch zum Anlass, auf das derzeit intensive Thema kurz einzugehen. „Unser Kerngeschäft Orthopädie und Kinderorthopädie gibt es als Begriffe nicht mehr. Wir finden uns jetzt in Leistungsgruppen wieder, die wir für unser Haus beantragt haben. Hier sind wir gut aufgestellt“, so Petra Hegt und Prof. Dr. med. Maik Hoberg. Wir hoffen, dass wir weiter in gewohnter Form für unsere Patienten da sein können und kämpfen dafür, dass es in Thüringen weiterhin neben den allgemeinorthopädischen Bereichen auch eine Kinderorthopädie, Rheumaorthopädie und Tumororthopädie geben wird. Dafür stehen wir als Fachklinik.“
Dem pflichtete auch Rainer Poniewaß, Geschäftsführer der Thüringer Landeskrankenhausgesellschaft, in seinem Grußwort bei: „Das Marienstift, das ich seit zehn Jahren kenne und schätze, erbringt unter den von der Bundespolitik vorgegebenen ökonomischen Herausforderungen hervorragende Qualität. Wir wollen gute Rahmenbedingungen mit der Politik aushandeln, damit dies so bleiben kann.“